Zimbabwe ist eines der schönsten und vielfältigsten Ziele im südlichen Afrika. Im gebirgigen Osten sorgt der „Schwarzwald“ für angenehmes Klima. Im Süden liegen der landschaftlich herrliche Gonarezhou, die phantastischen Matopos und die archäologische Sensation der „Great Enclosure“. Der tierreiche Hwange Nationalpark ist als Safariziel erste Wahl. Aber auch die Parks und Reservate am Kariba See oder Mana Pools am Zambezi sind nicht minder schön und tierreich. Der Kariba See mit seiner eigenen Atmosphäre und das Naturwunder der Victoria Wasserfälle sind weitere Höhepunkte.
Die Bevölkerung von Zimbabwe liegt bei ca. 12 Millionen Einwohnern. Diese setzen sich überwiegend aus Bantustämmen der Shona und Ndebele zusammen. Weiterhin gibt es Europäer, Asiaten und Mischlinge.
EU-Bürger und Schweizer benötigen ein Visum (Stand: Juli 12, z.Zt. USD 30 einfache Einreise; USD 45 zweifache Einreise - wird bei Einreise ausgestellt; gültig für 3 Monate). Ihr Reisepass sollte noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Die Bestimmungen können sich jedoch jederzeit ändern.
Die internationalen Abflugsteuern sind derzeit alle bereits im Flugticket eingeschlossen. Die nationalen Abflugsteuern innerhalb Zimbabwes sind nicht im Flugticket eingeschlossen: USD 10 pro Pers. pro Strecke. Diese Gebühren sind bei Abflug bar zu bezahlen, Änderungen vorbehalten.
Die Küche ist vielseitig. Das Leitungswasser ist nicht immer trinkbar. Wasser sollte in Flaschen gekauft oder abgekocht werden.
Die medizinische Versorgung ist ausreichend, aber mit Europa nicht zu vergleichen. Eine Reiseapotheke mit Insektenschutzmitteln, Verbandszeug und Schmerzmitteln sollte stets zum Reisegepäck gehören. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Hepatitis A und eine Malaria-Prophylaxe werden dringend empfohlen für die Zeit von November bis Juni für die nordwestlichen Gebiete und das Zambezi-Tal. Bitte fragen Sie Ihren Hausarzt.
Wir empfehlen helle Sommerkleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen. In den kälteren Monaten (Mai bis September) sollten Sie Übergangskleidung mitnehmen. Militärähnliche Kleidung ("Tarnkleidung") ist verboten!
Zimbabwe kann ganzjährig besucht werden. Die Jahreszeiten in Zimbabwe sind entgegengesetzt zu den europäischen. Von Mai bis August ist Winter und von September bis Ende November ist die wärmste Zeit des Jahres. Die Regenzeit dauert von Anfang Dezember bis Ende März/Anfang April. Beste Reisezeit ist also von März bis November.
Im Winter (europäischer Sommer) gibt es keine Zeitdifferenz. Zur Sommerzeit beträgt die Zeitdifferenz plus eine Stunde.
Die Amtssprache in Zimbabwe ist Englisch. Umgangssprachen sind zusätzlich Fanagalo, Cishona und Isindebele.
In Zimbabwe herrscht Linksverkehr. Zimbabwe ist derzeit kein Selbstfahrerland.
Das Hotelangebot in Zimbabwe ist nicht üppig, aber es gibt Hotels mit hohem Standard, auch einige prachtvolle Luxusherbergen aus der Kolonialzeit. Die meisten Hotels sind akzeptabel bis schlicht. Die Nationalparks bieten gute Safari-Lodges und einfache Hütten als Unterkunft (siehe “Unterkunftskategorien”).
Auf Grund der hohen Inflationsrate vom Zimbabwe Dollar (ZWD), wurde diese Währung auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die gängigste und derzeit offizielle Währung in Zimbabwe ist der US-Dollar, der in kleinen Scheinen mitgeführt werden sollte. Devisen können in unbeschränkter Höhe eingeführt und bei Einfuhrdeklaration auch wieder ausgeführt werden (Eintauschquittungen aufheben!). Es werden keine Kreditkarten akzeptiert (Stand: Juli 2012). Die Bestimmungen können sich jederzeit ändern. Achtung: Im Lande werden als höchste USD-Note 20 USD-Scheine akzeptiert; höhere USD-Noten werden, auch bei Banken, nicht angenommen!
Die Situation in Zimbabwe scheint sich zum Besseren zu ändern. Selbstfahrer-Touren sind derzeit nicht empfehlenswert. Doch es gibt „Ecken“, die besucht werden können. Dazu gehören die Victoria Wasserfälle – den schönsten Blick hat man eben nur von Zimbabwe aus! Des weiteren auch die Nationalparks Hwange und Mana Pools. Ihr Besuch hilft mit, diese herrlichen und tierreichen Wildnisse zu bewahren.